Sonntag, 28. September 2008

Nach der ersten Woche bei John Deere...


Hab ich mich schon recht gut hier eingelebt, bei 27-30°C lässt sichs auch ganz gut aushalten ;-) Meine erste Arbeitswoche war sehr relaxed, bei John Deere machen alle Neuangestellten eine 8 tägige Orientierungsphase. Diese besteht hauptsächlich aus Präsentationen über Sicherheit, Marketing, etc hören und jeden Tag ne andre Werksführung mitmachen. Ist echt ganz cool, weil man mal alle Bereiche des Unternehmens sieht. Ab nächster Woche Donnerstag arbeite ich dann im PEC (Product Engineering Center) und mache Komponenten-tests. Was das genau bedeuten wird werde ich demnächst berichten.
'And this is my brand new ride!', jo seit Freitag hab ich en Auto und darf jetzt bis 12.12. damit rumcruisen. Dachte zuerst..hmmm... Hyundai.., doch seit ich die Motorhaube mal geöffnet habe und der V6 3,3l mit 250PS mich angelächelt hat find ichs klasse, hat sogar en Ipod-Port drin.. also immer gute Mucke. Seit Montag bin ich auch im Fitnesscenter angemeldet... Klar ein Muss, wer mich kennt. Ist echt lässig, hat 24h auf, falls ich also mal nachts um 4 das Bedürfniss verspüre trainieren zu müssen, ist das kein Problem. Dieses WE war ich auch das erste mal bissle weg, geht also schon was. Bei der Uni sind ein paar Bars/Clubs und dann noch einer bisschen ausserhalb der Uni... Shags, dort waren mein Mitbewohner und ich am Freitag.. Klar wer der Fahrer war :-) Was einem allgemein auffällt ist, dass die Leute hier viel freundlicher sind und der Service überall schon besser ist, z.B. gibts im Supermarkt Leute die einem die Tüten zum Auto tragen, was manchmal auch ganz gut ist denn hier gibts alles in riesen Portionen... z.B. ne Gallone (3,8l) Milch... Was es bei uns nur im C&C gibt, ist hier völlig normal, deshalb wohl auch die riesen Kühlschränke. War auch mal in 2 Malls, aber hab jetzt noch nix so Berauschendes dort gefunden.. Ausser überall Subways und ich kann halt nicht einfach so mit Hunger dran vorbei laufen. Wollt mal Aussschau nach ganz normalen Sneakers halten, aber sowas gibts hier nicht wirklich.. Die haben alle Turn-/Laufschuhe an.. komisch komisch.
Noch was für alle Snickers/Leitungswasser-liebhaber: Ersteres schmeckt anders und das Wasser ist nicht zu trinken...
Soweit mal die News aus den Staaten. Reinhaun, Christoph.
P.S. Für alle Freund des Gaumenschmauses; Kategorie 'Specials' (Linkliste auf der rechten Seite) auschecken...

Samstag, 20. September 2008

Nach den ersten Tagen...

Bin ich zuerst mal immer noch bissle 'gejetlagt'... Bin abends früh müde aber morgens um 7 topfit. Wobei fürs arbeiten ist das ja ganz gut.
Der Flug nach Chicago war unerwartet angenehm, trotz 9 1/2 h und nur alten hässlichen Stewardessen. Die ersten Tage in Purdue waren recht stressig ( ich sage nur Passierschein A38.. einige werdens verstehn ).. hier ein Formular und dann woanders hin laufen und Bluttest.. etc. Dann war ich ma noch in nem Deutsch-advanced Kurs... War aber zu schlecht ;-)
Wir wohnten 3 Tage in so nem schäbigen Studentenappartment aufm Campus, mussten aber um dort hin zu kommen wo die Vorlesungen etc sind mit dem Bus fahren. Ist also shcon bissle größer wie man das aus DE kennt. Es gibt auch keine Mensa, sondern so ne Futter-Halle mit jeder menge Fast-Food Ketten drin. Übrigens hier sind Eichhörnchen so selten wie Tauben in Saarlouis...

Jo Freitag morgen gings dann auch schon nach Indianapolis zum Flughafen, von dort aus nach Minneapolis und dann mit ner holprigen 30 Mann Maschine nach Waterloo. Direkt neben Waterloo liegt Cedar Falls, und dort wohn ich zusammen mit Seth (Texaner) in nem Appartment. Hier sieht alles aus wie in der typischen amerikanischen Vorstadt, war heut mal laufen um die Gegend zu erkunden und hab mich schön verlaufen... Aber wenn das Straßennetz in Rechteck-form ist, ist es kein Hexenwerk wieder Heim zu finden. 2 km von unserem Appartment weg ist die University of northern Iowa, mal sehen wo man als Student hier so hingehen kann. Was hier so an den Wochenenden geht kann ich demnaächst mal berichten... Dieses war nix drin, mein Mitbewohner ist erst 20.. Also nix mit einen draufmachen.
So, ich schließe mal mit einem;
O'zapft. Christoph.