Sonntag, 26. April 2009

Nach Ostern & Grand Prix

So.. Noch 2 Wochen sind übrig. Das ist einerseits cool, andrerseits auch nicht.. Hab auf jeden Fall seit Cancun nochmal viel erlebt.. Nach 3 Wochen hartem Unileben nach Spring Break habe Sebastian Schmitt und ich beschlossen dass wir doch noch einmal Urlaub 'brauchen'. Weil wir beide noch nicht in Florida waren viel die Wahl nicht schwer und haben dann auch nen günstigen Flug nach Orlando gefunden... Von dem Trip angetan hat Aurelia (Auch eine von uns Deutschen hier) nachgebucht.. Donnerstag vor Ostern gings also ab in den Flieger Richtung 'Sun-shine-State'. Kamen dort nachmittags an, haben unsren Mietwagen (Mega-lässiges Ding) abgeholt und noch en bisschen die Sonne genossen. Abends haben es wir dann langsam angehen lassen weil wir Freitags in nen Freizeitpark (Islands of Adventure), wofür Orlando ja bekannt ist, wollten und es Magentechnisch nicht zu extrem enden sollte. :). Der Park war Teil der Universal Studios Orlando und der Kracher.. Abends dann noch im parkeigenen Weggehviertel bisschen 'versackt' (Margaritaville), aber ging nicht zu viel weil für die Nacht die Fahrt nach Miami geplant war... Somit konnten wir uns Verkehr und eine Nacht im Hotel sparen. Früh morgens kamen wir in Miami Beach an.. Und es ist wie man es sich vorstellt.. Lässig!! Viel zu viel Reichtum und jede Menge Sonne... Haben dann den ganzen Tag am South Beach rumgehangen und Abends ein bisschen den Ocean Drive unsicher gemacht. Den nächsten Morgen gings dann noch kurz nach Miami Downtown bisschen 'Sightseeing', was hauptsächlich aus bestaunen von krassen Villen besteht... Noch ein kurzer Zwischenstop in little Havanna.. Sehr nette 'Cubanische' Gegend in Miami, dann schon Richtung Everglades..(ca. 1h westlich von Miami). Dort kann man in 2-3h genau das sehen was man will... Paar Krokodile, Schlangen und Wildlife wie man es nur ausm Film kennt.. Alles zum Anfassen nach und kein 'Zoo-kindergarten'. Abends haben wir dann wieder ein bisschen Zeit in Miami 'totgeschlagen' bevor es dann wieder in einer (sehr amüsanten) Nachtfahrt die Keys runter bis nach Key West ging. Dort haben wir kurz denPflichtteil erfüllt.. Fotos vor der Boje mit Aufschrift (Southernmost Point of Continental USA).. Bisschen Stadt erkundet, dann hat auch schon wieder das Strandfieber zugeschlagen und wir sind wieder so ne h die Keys hochgefahren. Dort haben wir dann den 'Bahia Honda State Park' gefunden.. Gelegen auf einer kleinen Insel und zu erkennen an den durchgeschnittenen Eisenbahnbrücken an einer Seite der Insel... Der Strand dort: Der Wahnsinn. (Bild)... Dort konnte man es sich auf jeden Fall einen Nachmittag ziemlich gut gehen lassen :) .. Am Nachmittag haben wir dann aufgrund der langen bevorstehenden Fahrt (600 km bis Orlando) und Sonnenbrand die Rückreise nach Orlando angetreten. Spät Abends dort angekommen gings sofort ins Hotel.. Den nächstem Tag mussten wir leider mit Regen leben, somit haben wir die Zeit bis zum Abflug in ner grossen Mall verbracht... Nachmittags ging unser Flug dann zurück nach Indianapolis und ich war dann so gegen Mitternacht wieder in Purdue.. Insgesamt 4 Tage Uni verpasst.. Hat sich aber auf jeden Fall gelohnt! Florida ist der Knaller.. Nur bisschen zu viel Deustche unterwegs für meinen Geschmack;)

Ein-einhalb (erholsame) Wochen später stand letzte Woche auch schon die Grand Prix Woche in Purdue vor der Tür.. Zum Grand Prix: Das ist so eine Art Kart Rennen hier an der Uni, wobei sich keiner wirklich für das Rennen interessiert, aber trotzdem alle die Woche vorher komplett durch Party machen... Für mich hat der Spass aufgrund ner Klausur erst am Mittwoch angefangen und es war der Knaller.. Jeden Tag unterwegs und alle sind super gut drauf.. Da das Wetter uns lässige 26-28 Grad beschehrt hat konnte man Nachmittags immer vor irgendwelchen Wohnungen rumhängen und mit ein paar Amerikanern bisschen ihre Collegekultur ausleben.. ;) Zur Krönung stand am Samstag morgen dann noch ein Breakfast Club an.. Was bedeutete: 4 Uhr morgens aufstehen.. Kostüm anziehen!! Vorglühen.. Sich in Schlange stellen um um 7 in ne Bar zu kommen.. Bis Mittags in den Bars Party machen... Nachmittags sich vor irgendein Haus setzen.. Bierchen trinken.. Abends bin ich dann um 8 in mein Bett gefallen :)...

So.. das war mal das Wichitigste was seit Spring Break passiert ist... 2 Wochen stehen noch bevor...

Man sieht sich demnächst. (16.5. Altstadt Saarlouis: Pflichttermin!!!)

Cya Christoph

Freitag, 20. März 2009

Spring Break - Cancun, Mexiko


Am Donnerstag den 12.3. gings früh morgens nach Chicago, von dort aus nach Mexiko geflogen. Eigentlich hätte unsre Spring Break Woche erst Montags angefangen, aber so haben wir viel Geld gespart. Kaum durch die Pass/Einreisekontrolle in Mexiko gabs schon den ersten kostenlosen Schnaps von nem Duty free Shop.. So haben wir uns das vorgestellt!.. Dort haben wir auch noch 3 Mädels aus Purdue getroffen, die dann im Hotel neben uns wohnten, was ganz cool war, so hat man schon ein paar Leute gekannt. Im Hotel angkommen haben wir dann auch unsren kurzfristigen 4. Mann getroffen. Eddy konnte leider nicht mitfliegn.. So haben wir Mike einen Tag vorher 'verpflichtet'. Am ersten Abend sind wir dann wortwörtlich an der Hotelbar im All inklusiv Rausch versackt.. Am nächsten Tag konnten wir die Sonne zu genießen: Jeden Tag 35 C und strahlend blauer Himmel... Wahnsinn! Das Essen im Hotel war echt OK.. Nicht übermäßig viel Auswahl, aber für unsre Ansprüche perfekt. Vor allem konnten wir den ganzen Tag essen wann immer wir wollten + Zimmer-service, alles im Preis drin. Abendplanung: haben uns für ein 4 Tages Ticket für 150 $ entschieden. In Cancun läuft es so das ein Club ca. 50 $ Eintritt kostet dann aber alles drin ist.. War echt cool, da man innen an den Bars mit bisschen Trinkgeld immer schnell drankam und somit nicht auf den abendlichen Geldbeutel achten musste. Den ersten Abend sind wir in 'the city' gegangen, das ist die grösste Disko in Cancun (ca. 7000 Leute) und dort treten auch immer die Star Acts auf. An unsrem Abend ist Ludacris aufgetreten, was echt ganz cool war. Auch nach einer harten Nacht haben wir eigentlich nie lang gepennt, sondern haben uns lieber draussen in die Sonne gelegt und uns dort mit dem ein oder andren Erfrischungs-cocktail erholt. An dem Mittag sind wir dann schwer an der Poolbar versackt und haben uns dann Abends recht schwer getan mit dem Weggehen. Am Sonntag Abend sind wir dann ins Dady O's, das war ganz cool, weil wir da mit dem Promotor von unsrem Hotel hin sind und somit nen Tisch im 1. Stock mit Bottle-service hatten. Das coole an dem Abend war das der Club ne Dachterasse hat, die bis morgens ca. 9 Uhr offen ist. Dort kann man sich dann schonmal ans Tageslicht gewöhnen ;-) Der Montag war dann recht hart, aber nach ein paar Stunden Mittagsschlaf im Schatten gings wieder. Montag Abend sind wir dann ins Bulldog.. Der Laden war direkt neben unsrem Hotel und auch ganz cool, dort drin gibts sogar ne 'Icebar', allerdings kostet die nochmal 10 $ extra. Dienstag früh hieß es dann um 7 raus, denn wir sind nach Chichen Itza gefahren (Maya-Pyramide). Haben uns so ne Tour im Hotel gebucht und hat auch alles super geklappt. Ist mal cool diese ganzen Ruinen zu sehen, aber man geht dort ein, weil kaum Wind geht.. Mehr als 2h sollte man dort nicht rumlaufen. Auf dem Heimweg gabs noch was zu essen und nochn Stop an ner Höhle. Das war sehr geil.. unterirdisch schwimmen gehen hat was! um 8 abends zurück im Hotel schlüpften Andy und ich in grüne Shirts, denn es war St. Patricks Day. Wir zwei sind ins Pat' O Briens, so ne irish-style Disko wo an dem Abend natürlich einiges ging. Das besondere an der Location war, das die ganze Party open air, auf nem Steg direkt an der Lagune von Cancun war. Mittwoch: letzter Tag an dem wir Sonne mit nehmen konnten :-(.. Nochmal bisschen im Pool geplanscht, etc... Die Abendplanung war das Coco Bongo: Meiner Meinung nach das verrückteste Erlebnis was man in Sachen Nightlife haben kann.. Es ist ne große Disko in der den ganzen Abend ab und zu wieder Shows sind. Z.B. kämpft Spiederman gegen den grünen Gnom, Jesus macht ne Artistenshow, die 'Rolling Stones' treten auf, Der finale Kampf von Matrix wird dargestellt, 'The Mask' fliegt durch den Club und verteilt Tequilla, Elvis tritt auf,... usw.. Wie gesagt.. Unglaublich..
Nach nem kurzem Nickerchen früh morgens am Pool hieß es dann Koffer holen und das wars... :-(
Alles in allem war Cancun ein super Erlebnis und genau die richtige Mischung aus 'in der Sonne liegen' und 'Party machen'.
Bis demnächst,
Christoph.

Sonntag, 8. Februar 2009

Leben in Purdue

Nach den ersten 4 Wochen Studium ist es mal wieder Zeit zu berichten.Nach Rückkehr von meiner Riese gings zuerst mal in unsere (Sebastian Gehres und meine) Wohnung, die wir dann direkt Sonntags mit nem verdammt teuren Walmart Einkauf mal ein bisschen ausgestattet haben. Direkt am Montag (12.1.) gings los mit dem Studium hier. Schnell habe ich festgestellt dass es hier definitiv keine lockere erste Woche wie in Deutschland gibt. Von Anfang an hatte ich direkt viel zu tun und es war doch alles stark ungewohnt, einerseits weil ich seit Juli nicht mehr an ner Uni war und andererseits, weil das Uni-leben hier völlig anders ist. Alles läuft hier eher wie bei uns in der Schule. Die Klassen sind so ca. 30 Leute und man muss ständig Hausaufgaben abgeben, die bewertet werden. Also hier gibt es nicht: Unterm Semester rumeiern und am Ende 3 Wochen pauken.. Hier werden auch unterm Semester Klausuren geschrieben, z.B. schreibe ich in Strömungslehre 3 Klausuren unterm Semster und dann eine am Schluss, plus 3 mal pro Woche Hausaufgaben abgeben und ein Lab für welches man pro Woche einen ca. 9 Seiten Bericht schreiben muss... Denke das beschriebt dann ganz gut was man hier mit 4 Fächern zu tun hat. Aber ich doch immer noch meinen Spass hier: Vor 3 Wochen bin ich mit ein paar Leuten einen Tag Skifahren gewesen.. Das Skigebiet konnte zwar nicht viel, aber die Verhältnisse waren super und für einen Tag wars genug. Das war in Michigan, sind mit Kyle (einer von den Amerikanern die in Deustchland waren) zu seinen Eltern (Nord-Indiana) und haben dort insgesamt 2 Nächte gepennt.. Von dort waren es ca. 2 h zum Skigebiet..
Ansonsten schauen wir, dass wir doch das Beste aus den Wochenenden machen. Gehen an den meisten Donnerstagen in den Neon Cactus, das ist hier so ne Disco/Club der Do immer Hammer Preise (liter Bier 25 Cent) hat und somit ist das Ding ziehmlich voll. An Freitage/Samstagen gings bisher immer hier in die Bars am Campus... Plane aber jetzt auch mal ein WE nach Chicago zu fahren.. Sind ja nur 2h von hier.
Habe jetzt auch meine Spring Break (Mitte März ist hier ne Woche Frühlingferien) Tour klar gemacht. Es geht mit Eddy, Andy und Kyle nach Cancun, Mexiko. Hoffe das wird so gut wie alle sagen.. Freu mich schon riesig mal ne Woche mir die Sonne aufn Bauch scheinen zu lassen.
Soweit mal der Eintrag kurz vor meinem Geburtstag, was ziehmlich uncool ist das ich dieses Jahr Montags hab, und dann noch in ner Klausur-Woche :-(
Naja, ich machs Beste draus.
bis denne, Christoph.

Montag, 12. Januar 2009

Nach 4 Wochen USA Reise

Erstma: Frohes Neues!!!

So... Endlich in Purdue angekommen...
Sorry dass es jetzt doch lange keinen Eintrag mehr gab, deshalb wird der umso länger ;-)
Wie die meisten ja wissen habe ich am 12.12. den letzten Arbeitstag bei John Deere gehabt, am 13. zurück nach Purdue gejettet, dort mit 3 Kumpels (Sebastian G, Sebastian S., Claudius) getroffen und am 14.12. sind wir dann nach San Francisco geflogen. Von dort aus haben wir uns mit nem Mietwagen 3 Wochen lang die Westküste über Santa Barbara, San Diego, LA und Las Vegas entlang gekämpft (Bilder hier). Von Las Vegas nach New York gefolgen und dort noch ne Woche verbracht.
Da ich während des Trips nie Zeit hatte, schreib ich jetzt zu jeder Stadt einen kleinen Erfahrungsbericht... Kann also ein etwas längerer Eintrag werden.

San Francisco (14.-19.12.):Angekommen, fallen einem zuerst mal die verdammt vielen und steilen Hügel auf. Echt schon Skipisten-niveau teilweise, gottseidank haben die nie Schnee. Das coole an SF ist, dass es nr 700000 Einwohner hat und somit zu Fuß alles zu erreichen ist.. Bzw mit nem stylischen Cablecar. Was bisschen blöd war, war dass wir nur unter der Woche da waren. Aber haben in Sachen Weggehen denk ich mal das beste draus gemacht. Pflichtsachen wie Alcatraz und die Golden Gate Bridge haben wir natürlich angeschaut.. Hatten aber vor allem bei den Godlen Gate Bildern extrem Glück, meistens ist es sau neblig in SF. Sehr fett war auch der 20 min entfernte Muir Wood forest, den wir ohne Tourguide nie entdeckt hätten. Insgesamt sehr geile Stadt und immer noch viel Hippie Feeling und Westküsten-lässigkeit zu spüren.

Santa Barbara (19.-20.12.):Ursprünglich nur als Zwischenstop geplant hat es sich im Nachhinein als Geheimtipp rausgestellt. Zuerst mal die Fahrt von SF über den Highway No. 1 ist so ziehmlich das coolste was man auf Rädern erleben kann... Abends in SB angekommen haben wir dann nur noch die Hauptstraße (die Stadt hat nur eine Einkaufs-/Barstrasse) angesehen und anschließend das Nachtleben ausgecheckt.. Und: Legendär.. Junge/lässige und vor allem sau freundlcihe Leute.. Weggehn bei 80000 Einwohnern und 4 Unis echt ein Traum! Am nächsten Morgen haben wir dann die Stadt bei Tageslicht mal kennengelernt und es ist wie ein großes spanisches Dorf, aber am Pazifik.. Dort gibt es Bauvorschriften dass wirklich ALLES so cool mediterran aussehen muss. Gesamt: Absolut empfehlenswert... Mega Wetter, was los, trotzdem ruhig und in 45 min ist man in LA!

San Diego (20.-22.12.):Liegt direkt an der mexiaknischen Grenze.. Merkt man auch beim Essen/Weggehn. Für den ersten Tag haben wir uns den Zoo vorgenommen, der der größte der Welt ist... Die Tiere haben aber irgendwie kein Bock gehabt und war dann schlussendlich bisschen enttäuschend. Gewohnt haben wir direkt im 'Gaslamp-Quarter', was so das Weggeh und Nightlife Zentrum in SD ist. Viele schicke Clubs/viele Bars.. Aber die Leute nicht soo cool drauf.. Haben wir jedenfalls die Erfahrungen gemacht. Am 2. Tag hat uns das Wetter dann einen Strich durch die Rechnung gemacht, deshalb gibt es auch keine geilen Bilder von der Stadt.. Naja mussten ja auch mal Pech haben. Ingesamt: San Diego kann bestimmt mega sein.. Haben zu wenig gesehen und leider schlechtes Wetter.

Los Angeles (22.-27.12.):In LA hat zuerst ma das Hotel zu perfekten Laune beigetragen, haben uns gedacht über Weinachten sollten wir schicker wohnen. Also haben wir uns 5 Tage Hilton gegönnt... Extrem cool! Direkt Downtown mit nettem Blick ausm Whirlpool (13. Stock) auf die Wolkenkratzer. In LA stand natürlich Hollywood auf dem Programm, Walk of Fame sollte man mal gesehen haben, aber nix tolles. Allerdings ist Hollywood die Nightlife Hochburg im LA Gebiet.. Sollte allerdings den etwas dickeren Geldbeutel mitnehmen. Weihnachten stand also an: Haben uns noch mit 4 andren Kumpels getroffen und sind dann nach Vorglühen..ähh Wichteln bei nem Thaiwanesen mit Thai-Elvis-Imitator in Hollywood gelandet (War der absolute Knaller).. Alles andre hatte an Heilig Abend zu.. Anschlißend gings noch in nen Club in Hollywood. Mal bisschen andres Weihnachten.. Hatten aber en heiden Spass! Hab immerhin eine 10$ Gutscheinkarte von Starbucks bekommen ;-). Da am 1. Weihnachtstag wirklich ALLES zuhatte, ausser die Universal Studios, sind wir dort hin. Das war echt cool. Trotz 60 Tacken Eintritt empfehlenswert. Mal die ganzen Filmsets zu sehen und durch zu fahren. Ist aber eigentlich mehr ein Freizeitpark. Am nächsten Tag haben wir noch nen entspannten Tag am Venice Beach gemacht.. Leider konnte man nicht einfach so in die open air Muckibude.. :-( Aber sehr geiler Starnd mit jeder Menge rundherum. Natürlich haben wir auch bissle Star Sightseeing gemacht..Durch Bel Air und Beverly Hills zu fahren ist schon cool, kommt aber nie nah an die Häuser ran. Insgesamt: Sehr geile Stadt, weil sie alles bietet, Downtown, coole Strände und wenn man sich umdreht sieht man Berge mit Schnee. Allerdings muss man ein Auto haben, Downtown-->Hollywood sind ca. 30km... Und von dort nach Santa Monica genauso viele.

Las Vegas (27.12.-1.1.):Die Fahrt nach Vegas war ganz lustig, weil man mal durch richtige Wüste fährt wo ausser so komischen Kateenbäumen nix rumsteht. In Vegas anekommen hatten wir nicht viel Zeit uns groß um zu schauen, da wir uns für Abends VIP Tickets fürs Palms rausgelassen haben... Und: es hat sich gelohnt... 4 Clubs Eintritt und nie in der Schlange stehen, das hat Style! Das Palms ist für junge Leute auf jeden Fall die Weggeh-location No.1 ! Natürlich schönen Kater gehabt am nächsten Tag.. Aber wir sind ja hart im nehmen und haben uns trotzdem den Hoover Damm angeschaut.. Ma ne ganz nette Sache (Megatron nicht gehesen :-( ). Abends sind wir dann immer durch die Casinos und haben auch am ersten Abend ein gutes Geschäft gemacht.. Ab dann gings aber bergab.. Trotzdem Fun. Das gute ist wenn man am spielen ist bekommt man kostenlos Drinks, und zwar ALLES! Muss nur Trinkgeld geben, ordentlich, dann kommt die Kellnerin auch schneller! An so ner 1Cent Maschine lässt sichs dann doch ganz gut leben :-)
Einen Tag haben wir dann auch noch eingeplant um uns mal den Grand Canyon+Skywalk anzuschaun. Man muss sagen, der Grand Canyon ist echt beeindruckend, aber der Skywalk totale Abzocke. Gesamt haben wir p.P. 70 Tacken bezahlt und so toll ist es nicht da rüber zu laufen. An der normalen Felskante ist es viel aufregender ;-) Das ist alles unproffesionell, angefangen bei 32 km Fahrt über schlechte Schotterpiste bis man da ist und dann alles Holzverschläge und im Bau... Extrem uncool!
Es stand ja noch Silvester an! Dann wird in Vegas der Strip (Die Hauptstraße) gesperrt und es sind sau viele Leute auf der Straße. War auch super lustig.. bis 12. Als es dann kein Feuerwerk gab waren wir doch stark enttäuscht und die Masse von Leuten löste sich halt sehr schnell auf. Ab dann sollte man in einen Club, die aber an Silvester um die 200 Eintritt kosten. Das haben wir dann doch sein gelassen... Naja, jeder andre WE Abend in Vegas ist cooler als Silvester.
Aber allgemein ist Vegas einfach der Hammer, halt Disneyland für Große. Denke vor allem von dort sagen Bilder mehr als Worte!

New York City (2.1.-9.1):Sind also Neujahr über Nacht nach New York geflogen und am 2.1. waren wir dann schon morgen um 6 da. Und: Es war kalt.. Im Gegensatz zu Vegas! Angekommen sind wir erstmal bisschen durch die Stadt gerannt und waren erstmal geschockt wie grau und dreckig doch alles aussieht im Gegensatz zu der Westküste. Den ersten Tag haben wir dann ein paar Bustouren durch Manhattan und Brooklyn gemacht. Abends haben wir uns dann mal mit Marlon, Benni und Sebi (siehe Bilder) getroffen. Die mich besuchen kamen, bzw. Sebi war dort im Praktikum. Nach dem 2. Tag hab ich dann doch NY lieben gelernt, die Stadt hat echt Style, muss sich halt erstmal dran gewöhnen. Aber zu machen gibt es einfach sau viel da. Von MoMA über Natural History Musuem, Empire State Building, Central Park, usw.. Alles ziehmlich lässig! Hatten noch Glück und haben den schicken Weihnachtsbaum gesehen. In den Abenden bin ich meisten in Bars, weils ja unter der Woche war. Man kann super Weggehen in NY, auch unter der Woche. Hab schon meine 'Stammbar', unter der Woche jeden Tag coole Specials.. Dienstags Corona 2 bucks.. huiuiui. Einen Abend haben wir uns die Blue Man Group angschaut, war ziehmlich cool. Haben Studentickets für 29 Taler abgestaubt, und die Show war sehr geil! Gesamt fand ich New York super, man muss sich erstmal 2-3 Tage dran gewöhnen.

Soweit mal mein Bericht über die bisher wohl coolsten 4 Wochen meines Lebens!
Bin allerdings jetzt auch mal wieder froh mein eigenes Zimmer zu haben und nicht mehr ausm Koffer zu leben!

Berichte zum Studium kommen demnächst...

Haut rein.

Christoph

Montag, 1. Dezember 2008

Toronto + Niagara... Trip der Superlativen

Da letztes WE Thanksgiving war, musste ich Donnerstag und Freitag nicht arbeiten also gings am Mittwoch nachm Lunch (Danke Chef) auf die Road Richtung Chicago (420 km). Dort habe ich Andy, Eddy und Basti eingeladen und dann gings weiter nach Sidney (Ohio, 550 km). Als wir da um 3 Uhr nachts ankamen haben wir 3 Stunden gepennt und sind um 7 morgen (jetzt noch Sebastian dabei) los richtung Toronto (680 km). Nachmittags angekommen checkten wir im Hostel (bestes Nordamerikas) ein und wurden dann quasi magisch vom CN Tower angezogen.. Was soll man sagen, höhstes freistehendes Gebauede und höchste Aussichstplatttform der Welt (Bilder hier klicken). Die Aussicht ist mega: Toronto ist ne große Stadt ca. 2,5 Mil Einwohner, aber die Umgebung ist auch recht voll, sodass man teilweise Lichter bis an den Horizont sieht, welcher aus 450m recht weit ist, man sieht die längste Straße der Welt und bei gutem Wetter kann man bis New York (Staat) sehen. Abends gings dann in nen Club direkt um die Ecke, so nah wir sind mitm T-shirt hingelaufen. Im Wissen, dass wir den naechsten Tag ne harte zu-Fuss-Stadt-Tour haben, haben wir natuerlich abend nur heisse Milch mit Honig und grosse Apfelsaftschorlen ;-) getrunken.
Am naechsten Morgen sind wir also (bissle) durch die Stadt gerannt.. China Town, sehr laessig.. Dort habe ich in irgendner Seitenstrasse den besten Kaffee Torontos getrunken (Bild hier klicken). Casa Loma.. So en Schloss.. Ganz lustig: Sind einfach rein und haben die komisch schauende Lady am Eingan bemerkt, nach kompletten Besichtigung haben wir dann aussen festgestellt, dass es eigentlcih 17 $ Eintritt kostet. Tja. Auch haben wir mal ne Mall im Herzen Torontos abgecheckt.... riieesig. Was einem hier auffällt ist, das die Stadt sehr europäisch ist: Plätze nur fuer Fußgänger, in der Mall nur schicke Geschaefte und kein Ramsch wie in amerik. Malls und trotzdem in der ganzen City viele Geschäfte + Restaurants.
Nach dem ganzen Gerenne sind wir auf die Suche nach etwas Alkohol zum Vorgluehen gegangen.. Was sich als nicht so einfach erwies, da es in Kanada Alk nur in Liquor Stores gibt (da hab ich mich doch mal an Schweden zurueck erinnert). Jo wir sind dann mim Auto zum nächsten Store (Freitag abend 19 Uhr) und da war mehr los als aufm kostenlosen Robbie Williams Konzert in ner Telefonzelle. Abends sind wir dann in einen der größten Clubs nordamerikas (sind als Gäste des Hostels sogar kostenlos rein gekommen). In Kanada ist uebrigens ab 19 alles erlaubt was in den USA ab 21 ist… Also ganz junges Publikum in der Disse.. Was allerdings nicht ganz die Hüpfburg mitten drin rechtfertigt, aber cool! Noch was zu den Discos/Clubs hier: Hier gibts aufm Klo immer en Klomann der ALLES!!! hat, wenn man mit Haende waschen fertig ist reicht er einem Papier, hat eine Auswahl an Parfum da stehen und alles was die Maenner-hygiene an so nem Abend braucht. Da man an so nem Abend mit viel "Kaltgetränken" öfters mal da hin muss wird der Typ auf kurz oder lang dein bester Kumpel im ganzen Laden.Nächsten morgen gings dann noch bissle durch die City und dann an die Niagara Faelle (120 km). Habs mir anders vorgestellt.. Eigentlich ist es little Las Vegas mit nem riesen Wasserfall. Aber es war mal cool zu sehen, ist teilweise schon angsteinflößend wenn man so an der (nicht wirlich hohen) Brüstung steht und direkt unter einem ziemlich viel Wasser recht schnell fliesst. Nach ca. 10000 Bilder die hauptsächlich Sebastian geschossen hat (Warten hat sich gelohnt!) sind wir dann noch kurz in ein Casino und dann um 20 Uhr wieder auf die Heimreise. Nach schlanken 688km waren wir auch schon bei Sebastian in Ohio, dort ne Stunde verschnauft, weiter nach Chicago (550 km). Ab dort bin ich wieder alleine nach Hause gefahren (420 km). Um 15 Uhr am Sonntag und 20 h Fahrt war ich dann wieder daheim, und bin Nachmittags noch ins Bett. Insgesamt bin ich durch 8 Staaten ( Iowa, illinois, Indiana, Ohio, Michigan, Ontario(CA), New York, Pennsylvania ) gefahren, hab also 43 h fuer 2112 Meilen (3396km) gebraucht.

Mittwoch, 5. November 2008

Nach der Halbzeit auf der Arbeit...

Jo noch diese und 5 Wochen schaffen, dann wars das schon. Ich muss sagen inzwischen hab ich en echt coolen Job (vor allem weil ich jetzt einen Rückspiegel an meinem Schreibtisch habe… lässig!). Ich habe Projekte wie jede andre Ingenieur hier auch. Das läuft normalerweise so ab, dass rigendein Teil ein Problem macht bzw. es ist neu und muss mal gestestet werde. Ich setz mich dann mit den Verantwortlichen für das Teil zusammen und tüfftle mit denen aus wie man die Belastungen am besten simuliert. Dann überleg ich mir wie das ganze als Prüfstand/Test in echt ausehen kann und fange an in CAD bzw auf Papier das so zu machen das die Jungs in der Werkstatt das gut bauen koennen. Jo wenn die das dann gemacht haben läuft der Test und hoffentlcih haelt alles… Meistens nicht beim ersten mal…Ist also echt gut dass ihc nicht nur so Praktikanten quatsch machen muss sondern alles selbstständig machen kann, bis auf das über meine schriftlichen Ausarbeitungen nochmal ein auge geworfen wird… So hoch-technische Sprache ist dann doch nicht soo einfach. Zur Sprache; inzwischen ists echt ganz lässig, wenn ich ein Meeting hab und dort richtig mitreden kann, bzw. Jetzt auch die richtigen Fragen stellen kann was techn. betrifft.

Zur Freizeit: Am WE war ja Halloween… Hab mich natürlich in Schale geworfen.. Ich sag nur “Flight-Suit-Up”! Und ab gings durch die Bars.. Die Sache ist nur, die meisten Bars sind einfach zu voll dass es richtig cool ist, man braucht ewig um was zu trinken zu bekommen! Und unglaublich, aber hier machen die Bars um 2 Uhr zu! Um 1.45 war die Musik aus uns Licht an... So ne kacke! Dann gibts noch after-hour bars, aber die hier in Cedar Falls kostet 10 $ Eintritt und man muss seine eigenen Getränke mitbringen. Also.. Hab ich mit nem Kumpel aufgemacht zu meinem Apartment um dortnoch en Bierchen zu schnappen, aber wenn alle Bars um 2 zu machne findet man natürlich kein Taxi.. also latschen… Gott sei dank konnten wir noch bei Papa Johns’ Pizza nen Zwischenstopp einlegen, was die gefühlte Kilometerzeahl doch stark verkürzt hat.

Dann die Wahlen… warum Amis am Dienstag wählen war mir immer ein Rätsel.. HIER die Erklärung. Jo, den ganzen Tag natürlich das Thema, abends hab ich dann in meinem Apt ne kleine ‘Election-party’ geschmissen. Mein Homie Barack (siehe Fotos) hatte ich auch eingeladen.. Er hatte aber schon in Chicago zugesagt.

Sonntag, 26. Oktober 2008

Nach Purdue zum Homecoming...

Also am Freitag morgen unruhig auf der Arbeit gesessen, denn am Mittag um 12 gings schon nach Purdue zum Homecoming Weekend. Homecoming bedeutet, dass ein Football Heimspiel ist und das sau viele Ex-Studenten kommen um sich zu treffen. Nach einer 7 h Fahrt (690 km) war ich auch schon da. Abends (Da überbrückt man noch ne Zeitgrenze) angekommen gings auch schon in ne Bar und dort schonmal ordentlich einen getrunken. (Anmerkung: Was wir als Kneipe bezeichnen heisst hier Pub, eine Bar ist schon recht groß (so 300-400 Leute), allerdings wird dort nicht getanzt!, was sie von nem Club unterscheidet.. bissle komisch) Um 1 nachts haben wir dann den Abend frühzeitig abgebrochen..... Dann... nach erholsamen 3h Schlaf heissts fertig machen zum Breakfast-club! Das ganze läuft so ab: Um fünfe aufstehen, kostümierem und ab in die Stadt. Dort haben wir uns erst mal einen Frühstücksburito rein gezogen.. Bisschen hart so früh aber gute Unterlage. Dann um 7 öffnen die Bars. Um kurz vor 7 stehen vor jeder Bar ca. 200 Leute schlange.. verrückte Welt! Jo da drin ist dann morgens um 8 mehr Party als ich jemals in Deutschland Abends gesehen hab.. Es ist unglaublich wie viel Mühe sich die Leute hier mit den Kostümen machen.. Na gut sie brauchen sie ja auch alle 2 Wochen und das ein halbes Jahr lang. In den Bars bekommt man alle Getränke nur aus so nem lässigen Becher (so 0,7l). Z.B. Vodka Orange schöpfen die vorgemixt hinter der Theke aus riesen Tonnen. Bier (Budweiser, Gott seis gedankt nicht geschöft!) kostet ein Becher 3,50... Das ganze geht dann so bis Mittag (Das ist abgefahren.. Man feiert und es wird immer heller statt dunkler draussen). Von dort aus kurz umziehen und ab zum Footballspiel. Das blöde ist das es bei College Football kein Alkohol gibt, d.h. man nüchtert aus und ich hatte so am Nachmittag dann schönen Kater. Also den Kater bissle auskurieren und Abends mit massiven Augenringen wieder auf die Piste (wer noch kann), man trifft dort auch noch einige Überbleibsel vom Breakfast-club.. Die Leute sehen dann doch schon etwas mitgenommen aus :-). Jo so sieht ein typischer Football Samstag in Purdue aus. Sonntag dann mal ausgeschlafen und wieder 7h zurück gefahren... Und dann die Überraschung: Hier in Waterloo schneit es.. Mann mann mann, was für ein Wochenende!